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01_Grid_Monitoring_DE_V2
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Hallo zusammen, ich bin Stefan Pufal aus dem Business Development Industrie und wir möchten Ihnen heute gern unsere Solutions Platform vorstellen. Die Kunden kommen immer wieder mit Problemen zu uns. Digitalisierung des Niederspannungsnetzes, Monitoring des Niederspannungsnetzes, die Regulierung aus dem Niederspannungsnetz, sind große Herausforderungen momentan am Markt und da möchten wir Ihnen heute die passende Lösung dafür vorstellen. Dazu habe ich mir Unterstützung gesucht aus dem Produktmanagement. Lieber Jan, danke erst mal, dass du dabei bist und uns dazu entsprechend unterstützt. Aber vielleicht möchtest du selber was zu dir sagen. Gerne. Ich bin bei WAGO für den Bereich Analytics verantwortlich und leite hier die Entwicklung rund die Solutions Plattform, aber auch natürlich die Apps, die in der Solutions Plattform laufen, wie beispielsweise die Grid Monitoring App, die du eben schon angesprochen hast. Sehr gut. Was hast du uns mitgebracht? Ich habe ja gerade schon so ein bisschen einführend gesagt, was den Kunden so umtreibt. Netzausbau, Nicht-Netzausbau, geht es weiter mit Digitalisierung, mit entsprechenden Dimm-Maßnahmen oder Regulierungsmaßnahmen. Wie kann die App den Kunden entsprechend unterstützen? Genau, ich habe die App einfach mal mitgebracht. Wir können uns das hier angucken für ein Ortsnetz, was damit schon digitalisiert ist, wir können einfach mal durchspringen und dem Zuhörer zeigen, was mit WAGO schon möglich ist. Sehr gut. Ich sehe hier die Übersichtsseite, sehe da natürlich die verschiedensten Bezug und Lieferungen, dann die verschiedensten Trafodaten, die Alarme auf der rechten Seite. Unten sehe ich die Trafostationen. Kannst du vielleicht mal auf so eine Station etwas näher eingehen, damit man mal sieht, wie umfangreich die Möglichkeiten der Netzzustandsermittlung mit unserer App hier entsprechend sind? Genau. Fangen wir erst mal vielleicht einfach bei den Daten, die von einem Transformator kommen, an. Ich habe hier einen Transformator ausgewählt und hier sieht der Kunde dann bequem, wie ist das Spannungsband ausgenutzt? Was sind meine Minimal-und Maximalwerte? Hat aber auch Zugriff auf die einzelnen historischen Daten und kann sich das dann angucken. Beispielsweise, wenn dieser Sprung hier interessant ist, kann der Kunde einfach reinzoomen und sich dieses Ereignis genauer anschauen, was ist denn da passiert, und das mit seinem Wissen über das Netz in Einklang zu bringen. Sehr gut. Wahrscheinlich können wir es auch dann direkt daraus exportieren, damit man das irgendwo ablegen kann. Klar, alle Daten sind exportierbar, die Minimal- und Maximalwerte. Also ist es wirklich diese ganze Reihe an Rohdaten. Sehr gut. Als Nächstes ist ja immer wieder entsprechend interessan, Wir haben jetzt hier nur, oder was heißt nur, übergeordnet die Trafostation an sich und das gesamte Niederspannungsnetz. Wollen wir vielleicht mal etwas tiefer etwas tiefer einsteigen, dass wir mal auf die einzelnen Abgänge drauf eingehen? Genau, das können wir gerne machen. Also wir beginnen hier beim Trafo, können dann auf die Abgänge eingehen. Sie sehen hier beispielsweise die Abgänge gegeneinander dargestellt. Dann kann man sich die Abgänge anklicken, hat dort ähnliche Informationen parat, kann sich dort natürlich wieder Minimal-und Maximalwerte anschauen, kann aber auch natürlich dann wiederum auf die historischen Daten klicken und sich dort entsprechende Daten heraussuchen, die gerade für die Untersuchung von Interesse sind. Das Ganze geht natürlich aber auch tiefer und das ist dann der Bereich der Lastflussanalyse, wo wir quasi von einem Abgang noch tiefer reingehen und dann den ganzen Netzzustand ermitteln können. Sehr spannend. Jetzt habe ich gerade schon gesehen, oben haben wir immer die entsprechende Zeitskala. Die wird wahrscheinlich von Kachel zu Kachel mit übernommen, dass man sich einmal festlegt: Ich möchte gerne das ganze Jahr sehen, die in den letzten 30 Tage oder einen bestimmten Zeitraum. Und unten dann anhand der Skalenwerte, da kann ich dann natürlich einfach mit der Maus entsprechend reinzoomen und kann mir das entsprechend größer, kleiner aufziehen und dann entsprechend exportieren. Auf jeden Fall sehr übersichtlich aus meiner Sicht. Jetzt sehe ich auf der linken Seite natürlich noch die verschiedensten Kacheln, die mich natürlich noch brennend interessieren, wie Spannung und Leitung. Möchtest du dazu vielleicht noch mal was sagen? Natürlich. Hier wird wirklich anhand von importierten Daten, die noch in der Visualisierung konfiguriert werden können, das Netz ermittelt. Was man hier sieht, ist beispielsweise einen Abgang, den wir uns gerade anschauen. Man sieht, hier die Spannung bricht quasi tendenziell ein. Das heißt, vom Transformator weiter ab hat man Probleme eventuell mit der Spannung und kann das dann entsprechend analysieren, um dann zu gucken, ist Netzausbau nötig oder ist das alles noch in einem tolerierbaren im gebrauchen Bereich und man kann entsprechend regulieren. Jetzt hast du was Spannendes gesagt: „Importierte Daten". Das heißt, wir können Daten aus vorhandenen Systemen aufbereiten und die entsprechend importieren, also zum Beispiel GIS-Daten von dem Kabelnetz. Und da ist es auch nicht unbedingt wichtig, dass die GIS-Daten komplett korrekt sind und vollständig, sondern wir sehen hier leider auch nur Knotenpunkte, also das heißt, eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Und wir sehen letztendlich hier nicht den gesamten Verlauf des Kabels. Wichtig ist natürlich, dass die Länge entsprechend hinterlegt ist, Kabeltyp, wo sind Muffen und so weiter, damit wir natürlich anhand der gemessenen oder des gemessenen Niederspannungsabgang mit den vorhandenen GIS-Daten aus, die entsprechende Netzzustandsermittlung machen können und die Berechnung. Und umso genauer die Daten sind, umso genauer ist letztendlich auch die Berechnung. Das ist immer klar. Als nächstes haben wir natürlich noch den Punkt Leitungen. Genau, Genau, hier ist es ähnlich: Statt der Spannungen werden hier die Ströme berechnet und dann auf die einzelnen Leitungen bezogen, dann zu gucken, wie stark sind die Leitungen ausgelastet. Und das ist natürlich viel besser als eine statische Analyse. Hier wird das anhand der gemessenen Werte gemacht und so kann man den Netzausbau sinnvoll planen und genau planen, wenn eine neue Leitung verlegt werden muss. Wo ist das Problem am akutesten? Wo sollten wir anfangen? Sehr gut. Ich denke mal, das trifft den den Zahn der Zeit. Oder wie sagt man so schön: Anforderung von dem Kunden, Lösung für den Kunden. Als letztes vielleicht noch ein kurzer Punkt: Die Alarme, kann man die entsprechend sich frei konfigurieren? Sind die fest eingestellt? Was haben wir da für Möglichkeiten? Nein, sämtliche Alarme, die wir ermitteln, sind konfigurierbar. Das heißt, man kann hier ganz gegeben einstellen: „Okay, wann möchte ich eine Warnung erhalten und was ist für mich ein kritischer Wert? Kann Ausnahmen definieren und das kann der Kunde so machen, wie es für seinen Anwendungsfall am besten passt. Perfekt. Also das heißt, ich sehe es hier unten auch. Entsprechende Ausnahmen, was Stationen angeht. Es gibt bestimmte Stationen, die reagieren vielleicht etwas anders oder die müssen vielleicht etwas früher in den wirklichen Alarmzustand, dass man sich vielleicht darum kümmert, dass jemand rausfährt, sich das Ganze anschaut oder entsprechend regulierend darauf einwirkt. Spannendes Thema Regulieren. Paragraph 14a EnWG ist auch momentan ein umtriebiger Punkt, der die meisten Netzbetreiber und Versorger entsprechend umtreibt. Kannst du dazu vielleicht kurz einen Ausblick geben? Was haben wir vor? Wie geht es momentan? Welche Möglichkeiten haben wir? Genau, quasi das ist die Grundlage für den Paragraph 14a. Hier haben wir bisher rein die Trafo-Daten uns angeschaut. Da kommen natürlich in Zukunft dann die Daten der SmartMeter-Gateways hinzu. Die die Netzzustandsermittlung noch mal auf ein anderes Niveau heben werden. Und dann, was jetzt ein Alarm ist und reinvisuell dargestellt wird, das geht dann in Zukunft in einen Steuerbefehl über, der das Netz stabilisieren wird und dann entsprechend dem Messstellenbetreiber mitgeteilt werden kann, entsprechend an den SmartMeter-Gateways ein Dimm-Befehl auszuführen. Danke erst mal, Jan. Jetzt hast du natürlich über Zukunft gesprochen. Es gibt natürlich Wir haben jetzt schon Möglichkeiten. Wir können über eine REST-API die entsprechenden Daten, die wir ermittelt haben, natürlich auch anderen Dienstleistern zur Verfügung stellen und können die dort jetzt schon Paragraph- 14a-mäßig verarbeiten, aber in Zukunft werden wir das natürlich auch bei uns hier in der App eigenständig abdecken. Jan, vielen lieben Dank für die tolle Einführung und die Erklärung. Lieber Kunde, vielen Dank fürs Zuschauen und ich bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.