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20251210-OPC-UA#2-Client-DE.mp4
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Hallo, in diesem WAGO-Tutorial zeigen wir, wie man in CODESYS 3.5 einen OPC UA Client konfiguriert, um eine Verbindung zu einem Server aufzubauen. Wir starten in diesem Video mit dem Server aus dem OPC UA Server Tutorial, einem PFC 200 mit Firmware 30. Statt dem UaExpert Client, konfigurieren wir auf einem zweiten PFC, auch mit Firmware 30, einen Client mit CODESYS 3.5. Zunächst legen wir im CODESYS Projekt den zweiten Controller an und scannen den K-Bus. Im Server Tutorial haben wir einmal den Kommunikationsweg über den Kommunikationsverwalter und einmal über die Symbolkonfiguration gezeigt. Der OPC UA Client ist der Datenquellenverwalter und beherrscht beide Kommunikationswege, allerdings sind Informationsmodelle nur im Kommunikationsverwalter möglich. Damit wir nachher auch einen Server finden, starten wir den Server Controller. Nun zum Client. Mit dem Rechtsklickmenü unter Applikation, fügen wir also den Datenquellenverwalter hinzu. Mit Rechtsklick auf den Datenquellenverwalter können wir eine Datenquelle hinzufügen. Im Popup Fenster wählen wir den OPC UA Server aus. Der Initialisierungs- Daten Quellen Wizard öffnet sich. Hier oben gibt es zwei Optionen den Server hinzuzufügen. Ist in Server wie in unsere Fall online und erreichbar, empfiehlt es sich nach einem Live Server zu browsen. Für offline Engineering gibt es die Option mit Informationsmodellen zu arbeiten. Die beiden Standard OPC UA Modelle sind bereits hinterlegt. Hätte man bei der Server Konfiguration ein spezifisches Informationsmodell angelegt, würde auch das hier in der List auftauchen. Wir belassen es aber beim Live Server. Sind die Verbindungseinstellungen in einer Variable hinterlegt, könnten wir diese hier angeben. Wir wollen aber mit der Eingabe der Server URL weitermachen. Wichtig ist dabei, dass die URL mit ocp.tcp beginnt, dann folgt die IP-Adresse des Servers und dann der OPC Standardport 4840. Da wir beide Controller in einem Project haben, ist der Server bereits in der Dropdown-Liste. Bei der Verwendung von Passwörtern könnte man hier noch auswählen über welchen Endpunkt die Verbindung zum Server aufgebaut werden soll. Für ein produktives System wären hier unten noch die Security Einstellungen wichtig. Bei unserm Testaufbau hier belassen wir aber alles deaktiviert. Die Security Optionen von OPC UA behandeln wir in weiteren Tutorials. In den Erweiterten Einstellungen können wir mit diesen beiden Werten das Abfrageintervall definieren. Der Standardwert ist eine Sekunden. Soll z.B. das Abfrageintervall größer sein, um die Netzwerkauslastung zu verringern, können wir hier einfach einen neuen Wert vorgeben. Jedoch muss dieser bei beiden gleich sein. Da der Server- Controller bereits Online ist finden wir in der Liste der Datenquell auch direkt die im Server angelegte Symbolgruppe, die die beiden Variablen aus dem Server Tutorial enthält. Also eine Integer Variable die hochzählt und eine Bool-Variable die auf den digitalen Eingang 1 gemappt ist. Damit haben wir den Client fertig konfiguriert. Um die Applikation zu testen, legen wir im Client noch schnell ein Programm an und rufen im Programmeditor z.B. über den Input Assistenten, mit F2 die beiden OPC UA Variablen auf. Unter Application finden wir im Ordner Data Source Objects, die Datenquelle mit der Symbolgruppe, die die Variablen enthält. Sind beide Variablen aufgerufen, benötigt das Programm noch einen Taskaufruf und wir loggen uns ein und starten den Controller. Die Integer Variable zählt hoch und wenn wir am Server DI1 mit 24V beschalten, wird uns das auch im Client angezeigt. Die Kommunikation funktioniert natürlich auch in die andere Richtung, um das zu zeigen legen wir im Server zwei integer Variablen an, rufen diese im Programm Editor auf und fügen sie per Drag and Drop zur Symbolgruppe hinzu. Einloggen, Download und Start. Im Client müssen wir einmal in der Datenquelle die Variablen Updaten und die beiden neuen Integer Variablen zur Variablenliste hinzufügen. Im Programm addieren wir zu der Start Variable 5 und schicken das Ergebnis über die End Variable zurück. Einloggen und starten. Wenn wir im Server jetzt auf die Startvariable z.B. 10 schreiben, wird dieser Wert an den Client übergeben, dort mit 5 addiert und zurück an den Server übertragen. Damit sind wir am Ende vom Tutorial, wie man in CODESYS 3.5 einen OPC UA Client konfiguriert. Hinterlasst uns gerne einen Daumen hoch, wenn euch das Video geholfen hat, abonniert den Kanal und meldet euch im WAGO Support Center, wenn ihr noch Fragen habt.