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MM-185069_Interview_Peter Kellendonk_NEU.mp4
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Also mein Name ist Peter Kellendonk und ich bin erster Vorsitzender der EEBus-Initiative. EEBus kümmert sich darum, dass alle energierelevanten Geräte am Netzanschluss miteinander kommunizieren können. Erst mal müssen wir einen Standard entwickeln, der es den Netzbetreibern ermöglicht, sehr kurzfristig Geräte in ihrer Leistung zu limitieren, quasi wie eine Art Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. Normalerweise darf ich fahren, so schnell ich will. Jetzt kommt die Geschwindigkeitsbegrenzung. Ist ein Engpass da, eine Baustelle da, dann darf ich halt nur noch 50 fahren. Und so ein Signal muss ich ja standardisiert, sicher, interoperabel mit den angeschlossenen Geräten übermitteln, also in die Automatisierungstechnik übertragen und dafür steht EEBus. Das Management ist einfach nur sozusagen Hygiene, also der Startpunkt, weil es ja eigentlich nur dazu dient, wenn es wirklich einen Engpass gibt, Last zu limitieren, da hat der Kunde ja nix von der möchte ja nicht limitiert werden. Das heißt EEBus sieht sich eigentlich viel stärker in dem ganzen Thema, was jetzt kommt. Jetzt kommt das sogenannte Präventive, nämlich das vorbeugende. Variable Tarife da, wo der Kunde plötzlich was von hat. Also ich kriege nachmittags um drei einen billigeren Stromtarif als vielleicht um 5 - ein anderes Entgelt - also alles das, Marktmechanismen, die am Netzanschlusspunkt greifen. Das ist sozusagen unser nächstes großes Thema. Monetär rechnet sich das natürlich nicht, da muss der Gesetzgeber eigentlich jetzt auch mal wirklich tatsächlich mal Tacheles reden und die Hausaufgaben, die Branche zu einigen, die haben wir ja längst gemacht. Wie kann ich es also schaffen? Einen Automobilisten mit einem Energiewirtschaftler zusammenbringen, das funktioniert alles. Wir brauchen jetzt regulatorisch und zwar schnell.